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Die Polnische Neuordnung – Revolution bei der Vermietung von Wohnungen

PrintMailRate-it

 

Monika Spotowska

17. August 2021

 

Der Entwurf des Gesetzes über die sog. Polnische Neuordnung führt wesentliche Modifikationen bei der Besteuerung der Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und aus sonstigen ähnlichen Verträgen ein.


Gemäß den vorgeschlagenen Vorschriften werden Einkünfte aus Vermietung von privaten Wohnungen nicht nach den allgemeinen Grundsätzen abgerechnet werden können.  Es wird obligatorisch sein, Pauschalbesteuerung anzuwenden. Folglich wird es nicht möglich sein, für den Erwerb der Immobilie getragene Aufwendungen, darunter Abschreibungen, unter den abzugsfähigen Betriebsausgaben auszuweisen.


Ähnlich wird es bei denjenigen Unternehmern sein, die Wohnungen im Rahmen der ausgeübten Gewerbetätigkeit vermieten.  Die Polnische Neuordnung sieht voraus, dass auch diese keine Abschreibung vornehmen können.


Da es keine Übergangsvorschriften gibt, werden von dem Verbot, Wohnimmobilien abzuschreiben, die Räumlichkeiten betroffen werden, die bisher abgeschrieben waren und weiterhin sind. 


Das Finanzministerium weist in seiner Begründung darauf hin, dass die Änderungen wegen der immer höheren Immobilienpreise notwendig sind.  Die Wohnungen werden von vielen als Investitionen angesehen, was folglich zu höheren Preisen und negativen Auswirkungen auf den Markt führt. 


Sollten Sie an Einzelheiten zu den einzuführenden Änderungen interessiert sein, so setzen Sie sich bitte mit den Experten von Rödl & Partner in Verbindung. 

 

 

 

English version

 

 

Polish Deal – a revolution in rental housing


The bill on the so-called Polish Deal introduces significant modifications to taxation of income from lease, rental and other similar contracts.


According to the proposed regulations, income from renting private housing will not be accounted for on general terms. It will be obligatory to apply flat tax on recorded income. As a result, it will not be possible to classify expenditure incurred on the purchase of real property, including depreciation charges, as tax-deductible costs.


The same will apply to enterprises that rent out housing as part of their business activities. Under the Polish Deal, they will not be allowed to deduct depreciation charges either.


Additionally, as there are no transitional provisions, the ban on depreciation of residential property will affect premises that have been and are still being depreciated.


The Ministry of Finance justifies the changes by a constant increase in real property prices. Real properties are often considered as investments, which in turn raises their prices and negatively affects the market.


If you have any questions regarding the details of the changes to be introduced, you are welcome to contact Rödl & Partner experts.

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Monika Spotowska

Attorney at law (Polen), Tax adviser (Polen)

Associate Partner

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