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Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt 2021–2027

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Magdalena Skurowska 

14. Oktober 2022 


Am 6. Oktober 2022 genehmigte die Europäische Kommission das größte Programm der EU-Kohäsionspolitik, die „Europäischen Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt 2021–2027" (poln. Abk. FEnIKS). Der gesamte Betrag, der für Investitionen und Unternehmungen bestimmt wurde, beläuft sich auf rund 29,3 Mrd. EUR (davon 24,2 Mrd. EUR, aus  EU-Fonds). 

Ziel des FEnIKS-Programms

Das Ziel des Programms ist die Verbesserung der Bedingungen für die nachhaltige Entwicklung des Landes durch die Errichtung einer modernen technischen und sozialen Infrastruktur. Das Programm setzt Folgendes voraus: 

  • Verringerung von Emissionen in der Wirtschaft, Wandel zu einer umweltfreundlichen Kreislaufwirtschaft;
  • Aufbau eines effektiven und resistenten Transportsystems, das sich möglichst wenig auf die Umwelt auswirkt;
  • Fertigstellung von Abschnitten des TEN-V-Kernnetzes bis 2030;
  • Verbesserung der Transportsicherheit, Gewährleistung des gleichen Zugangs zur Gesundheitsfürsorge und Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Gesundheitssystems;
  • Stärkung der Rolle der Kultur in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung.

Begünstigte des FEnIKS-Programms

Das Programm richtet sich vor allem an Unternehmen, Gebietskörperschaften, Kulturinstitutionen und Institutionen des Gesundheitsschutzes, an Verwalter von Landesstraßen und Eisenbahnstrecken. 

Im Programm sind folgende Förderungsformen vorgesehen: rückzahlbare Mittel (Darlehen) sowie nicht rückzahlbare Mittel (Zuschüsse).

Wir empfehlen Ihnen, die aktuellen Informationen und die im Hinblick auf das FEnIKS- Programm geplanten Antragsannahmen zu verfolgen, sobald sie öffentlich bekannt gegeben werden. Insbesondere wenn Ihr Unternehmen Folgendes plant:

  • Investitionen in die Energieinfrastruktur, die zur Erhöhung des Anteils der grünen Energie aus erneuerbaren Quellen führen;
  • energetische Modernisierung der Betriebsgebäude;
  • Erhöhung der Energieeffizienz von Herstellungs-  und Unterstützungsprozessen und des Medienkreislaufs,
  • Einführung von Wasserstofftechnologien,
  • Anlagen für die Wärmerückgewinnung aus Industrieprozessen.

Sollten Sie Fragen zu den Förderprogrammen für Unternehmen in Polen haben, so stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung. 

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Magdalena Skurowska

Expertin für Investitionsfragen

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